Virtual Queuing: So funktionieren VQ-Tickets

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Virtual Q-Tickets sind den Fans vor allem von den Showmasters-Signing Events bekannt und regeln dort einen zügigen und problemlosen Ablauf bei den Autogrammstunden.

Ich brauch noch mal ein Ticket, wenn ich die Halle bereits betreten habe? Nein, ganz so ist das nicht, aber dann wiederum auch doch.

Das Prinzip des Virtual Queuing-Tickets (auch Virtual Q oder VQ) mag auf den ersten Blick verwirrend wirken, ist aber eigentlich ganz einfach und sorgt für einen unkomplizierten Ablauf des Events.

Man stelle sich vor: Man möchte Star 1, 2, 3, 4 und 5 treffen. Star 1, 2 und 3 fallen in die Kategorie „busy guest“, also Gäste, von denen erwartet wird, dass sie einen enormen Ansturm haben werden. Star 4 und 5 sind eher weniger begehrt und man hat den ganzen Tage eine Open Q, was bedeutete, man kann sich anstellen, wann immer man möchte. Es bildet sich eine ganz normale Schlange.

So funktionieren VQ-Tickets!

Da Star 1, 2 und 3 extrem beschäftigt sein werden, würde eine Schlange ins Endlose laufen, würde man sie nicht kappen. Aber wie gerecht kappen? Mit den VQ-Tickets wisst ihr vom ersten Moment an, wie der Stand der Dinge ist. Und so funktioniert es:

  1. Öffnet die Halle, begebt ihr euch zu den Tischen, an denen die Gäste sitzen werden (die Stars sind meist ganz zu Beginn des Events noch nicht anwesend).
  2. Dort warten Crewleute, die kleine Zettel mit Nummer ausgeben.
  3. Holt euch je Star, den ihr für ein Autogramm treffen möchtet, ein VQ-Ticket. Dieses VQ-Ticket sagt euch, wann ihr euch anstellen dürft. Aufgerufen werden meist 20 bis 30 Nummern. Bedenkt, dass wenn ihr mehr Leute seid, in der Regel jeder von euch ein VQ-Ticket benötigt, selbst, wenn nur einer ein Autogramm holt und der andere mit geht!
  4. Habt ihr z.B. die Nummer 34, dürft ihr euch logischerweise bei den aufgerufenen Nummern 1-20 natürlich nicht anstellen, sondern erst bei 21-40.
  5. Da ihr so im Vorbeigehen gleich seht, ob ihr schon aufgerufen seid oder nicht, könnt ihr euch, solltet ihr noch nicht dran sein, die Zeit anderweitig vertreiben. Etwa bei einem anderen Gast ein Autogramm holen, zu Photo Shoots pendeln oder euch bei Händlern eindecken.
  6. Es empfiehlt sich, ungefähr in dem aufgerufenen Zeitfenster zu erscheinen. Klappt das nicht – und ihr werdet vermutlich genug anderes zu tun haben – verfällt euer VQ-Ticket natürlich NICHT. Selbst wenn bis Nummer 200 aufgerufen ist, dürft ihr euch mit Ticket Nummer 34 noch anstellen.

Gut zu wissen:

  • Bei Diamond Pass-Gästen haben Diamond Pass-Inhaber Vorrang. Abhängig von der verkauften Anzahl der Diamond Passes, der Tagesform des Gastes und der verfügbaren Zeit, kann es sein, dass Diamond Pass-Gäste für Con-Besucher ohne Diamond Pass gar keine Autogramme mehr schreiben. Dann nutzt auch das VQ-Ticket nichts.
  • Gold Ticket-Inhaber haben ebenfalls Vorrang und dürfen sich ohne VQ-Ticket jederzeit in die Schlange stellen. Die Handhabe bei Diamond Pass-Gästen wich hier in den vergangenen Jahren ab.
  • Passt auf eure VQ-Tickets auf! Wenn ihr das VQ-Ticket verliert, müsst ihr euch ein neues holen – und das hat eventuell eine viel höhere Nummer!
  • Es werden unterschiedliche Farben verwendet, um Mogelei vorzubeugen. VQ-Tickets von Freitag oder Samstag sind am nächsten Tag nicht mehr gültig 😉
Nicole Sälzle
Nicole Sälzle schreibt seit 2005 für Stargate-Project.de und legte damit den Grundstein für ihre Zukunft. Ihre jahrelange Erfahrung im redaktionellen Umfeld nutzte sie als Sprungbrett - erfolgreich. Mittlerweile schreibt die studierte Übersetzerin und Dolmetscherin für namhafte Newssites im Bereich Film & Serien. Unter dem Titel "Der Verlorene Sektor" bringt sie ihre eigene Sci-Fi-Romanreihe raus.