Stargate @ London Film & Comic Con 2019

0

Die diesjährige London Film & Comic Con hatte einiges zu bieten. Eine umfangreiche und hochkarätige Gästeliste allem voran. Besonders stark vertreten war im Rahmen dieser Gästeliste auch das Stargate-Franchise: Michael Shanks, Joe Flanigan, Robert Carlyle, Robert Patrick, Robert Picardo, Adam Baldwin und Nicole de Boer waren zugegen. Wenngleich einige dieser Darsteller natürlich auch für weitere großartige Projekt bekannt oder gar bekannter sind.

Wer hinter Stargate-Autogrammen her war, auf Photo Shoots mit den SG-Stars hoffte oder einfach deren Talks verfolgen wollte, der war hier genau richtig. Auf der Bühne standen diese Stars jedenfalls alle und bei den meisten Talks war kein Ticket zu lösen, sprich das Panel war kostenfrei.

Michael Shanks über Stargate SG-1

Stargate SG-1-Darsteller Michael Shanks, der dem Publikum als Daniel Jackson in Erinnerung geblieben ist, zeigte sich sicher, dass Stargate früher oder später zurückkehren würde. Da heutzutage praktisch jede Serie ein Revival oder ein Reboot erhalten würde, sei es nur eine Frage der Zeit, bis auch Stargate wieder zum Leben erweckt werde. Vor allem sei das Franchise für MGM äußerst kostbar.

Natürlich folgte daraufhin die Frage, ob er wieder zurückkehren würde – und er bestätigte: Er wäre sofort wieder dabei und hoffe, dass die alte Truppe neu versammelt werden würde.

Shanks schilderte darüber hinaus in zahlreichen Anekdoten aus seinem einstigen Alltag am SG-1-Set und erläuterte nochmals, dass er nach Staffel 5 nicht ausgestiegen sei. Sein Vertrag sei ohnehin beendet gewesen und er hätte sich dagegen entschieden weiterzumachen, da er das Gefühl gehabt hätte, Daniel Jackson würde als Archäologe und Linguist nur noch eine Nebenrolle spielen. Immerhin seien die Geschichten immer militärischr geworden. Eine Pause und die Rückkehr nach dem Aufstieg Jacksons hätte dem Charakter somit ganz gut getan. Zudem ist Shanks wohl einer der wenigen Verfechter der Ori-Storyline, die er als überaus erfrischend empfand, nachdem man acht Jahre lang gegen die Goa’uld gekämpft hätte.

previous arrownext arrow
Slider

Joe Flanigan über Stargate: Atlantis

Auch im Panel von Joe Flanigan merkte man, dass die Stargate-Community dem Franchise nachtrauert und so kam die Frage auf, wie es überhaupt zur Absetzung kam. Da die Schilderung Flanigans auf Stargate-Project.de schon ausführlich gegeben ist, möchte ich mich hier nur kurz fassen und sagen, dass sich MGM in einer Situation befand, in der man zwingend Neues benötigte, um Angebote zur Rettung des Unternehmens zu erhalten. So hielt man zwar an der Marke Stargate fest, trennte sich aber von Atlantis, um Universe grünes Licht zu geben.

Der Darsteller berichtet außerdem davon, wie es dazu kam, dass Jason Momoa zum Cast stieß und er selbst im Vorfeld mit mehreren Kandidaten Testlesen musste. Ihm sei sofort Momoa aufgefallen, während sich die anderen Verantwortlichen zunächst gegen diesen ausgesprochen hätten. Auf die Frage hin, weshalb Flanigan jemanden im Cast haben wolle, der größer und attraktiver sei als er, meinte er zunächst “Gute Frage”. Jedoch hätte er damit gekontert, dass Momoa vielmehr der Chewbacca zu seinem Han Solo sei.

previous arrownext arrow
Slider

Robert Carlyle über Stargate: Universe

Auch bei Robert Carlyle wurde Stargate kurz thematisiert. Auf die Frage, ob er eine Chance sehe, dass Stargate: Universe jemals fortgesetzt würde, antwortete er kurzum mit einem “Nein”, ehe er erläuterte, dass die Serie zu lange abgesetzt wäre und die Verantwortlichen vermutlich das Interesse daran verloren hätten. Es sei jedoch bedauerlich, dass die Leute von der Destiny weiterhin in Stase durchs All treiben würden und man nicht erfahren würde, ob sie jemals wieder aufwachen.

Insgesamt drehten sich viele Fragen bei ihm allerdings (natürlich) um Once Upon A Time und eine Vielzahl seiner anderen Projekte: von Trainspotting bis James Bond. Im nächsten halben Jahr sollte man jedoch nicht unbedingt damit rechnen, dass er ein neues Projekt bucht oder gar für eines vor der Kamera steht. In den nächsten sechs Monaten wolle er sich lediglich seiner Familie widmen, beendete er das Panel auf die Frage nach seinen kommenden Projekten.

previous arrownext arrow
Slider

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here