Star Trek expandiert mit neuen Serien, Kino-Universum tot

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(c) Netflix / CBS

In den letzten Tagen hat sich die Nachrichtenlage zu Star Trek förmlich überschlagen. Alles begann damit, dass erste Infos durchsickerten, Star Trek 4 sei tot. Paramount habe den Film auf Eis gelegt und das scheint sich mittlerweile auch bestätigt zu haben. Anzeichen gibt es dafür schon lange ausreichend.

Das begann einst, als sich J.J. Abrams Star Wars – Episode IX verschrieb, statt sich weiterhin Kirk, Spock & Co. zu widmen. Die Wirren um den Tarantino-Star Trek-Film trugen ebenfalls dazu bei. Und Chris Pine und Chris Hemsworth, letzterer sollte erneut als George Kirk in Erscheinung treten, verhandelten um mehr Geld, schließlich wollten sie nach ihren vergangenen Projekten wie A-Lister bezahlt werden. Dass jetzt auch noch die Regisseurin S.J. Clarkson abgewandert ist, um für HBO den Piloten des Game of Thrones-Prequels zu drehen, versetzte Star Trek 4 wohl den Todesstoß.

Star Trek – Die animierten Abenteuer & weitere Short Treks

Los ging es in den vergangenen Tagen so richtig, als Alex Kurtzman erklärte, man arbeite nicht nur an der Animationsserie Star Trek – The Lower Decks. Es seien bereits weitere animierte Abenteuer angedacht und mindestens eine weitere Animationsserie solle folgen, die das Star Trek-Line-up bei CBS All Access ergänze.

Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund: Gerade mit den animierten Abenteuern wolle man auch das junge Publikum abholen.

Darüber hinaus seien bereits zwei weitere Short Treks angedacht, die im Anschluss an Star Trek – Discovery Staffel 2 ausgestrahlt würden. Diese Short Treks verkürzten den Zuschauern schon jetzt die Wartezeit auf neue “Haupt-Abenteuer” und bauten das Universum weiter aus. Dabei legte man in den Kurzepisoden stets einen bestimmten Fokus, etwa auf Tilly (Mary Wiseman) oder Saru (Doug Jones).

Details zu den neuen Short Treks gab es noch nicht und weiterhin schweigt man sich darüber aus, wie diese außerhalb der USA verfolgt werden können. Denn im Gegensatz zu Star Trek – Discovery sind die hierzulande noch nicht auf Netflix aufgetaucht.

Star Trek macht auf Black Ops

Neben der Star Trek-Serie mit Patrick Stewart wird sich Star Trek aber auch anderweitig im Live-Action-Bereich betätigen. Dass es bei Discovery und der noch titellosen Picard-Serie bleiben würde, zeichnete sich schon eine Weile ab. Und Ende 2018 sickerte durch, dass man mit Michelle Yeoh als Georgiou ein Spin-off zu Star Trek – Discovery entwickeln wolle.

Das hat CBS All Access nun bestätigt. Yeoh sei an Bord, um ihren Charakter aus Star Trek – Discovery wieder aufleben zu lassen. Dabei taucht man in die Welt von Sector 31 ein, dem Geheimdienst der Sternenflotte. Der soll eine Art Schattenorganisation darstellen, die sich innerhalb der Föderation bewegt und ihre ganz eigenen Strippen zieht. Weitere Details zu der als eine Art Black Ops-Serie beschriebenen Star Trek-Serie gibt es allerdings noch nicht.

 

Quelle: The Hollywood Reporter 1The Hollywood Reporter 2

 

Nicole Sälzle
Nicole Sälzle schreibt seit 2005 für Stargate-Project.de und legte damit den Grundstein für ihre Zukunft. Ihre jahrelange Erfahrung im redaktionellen Umfeld nutzte sie als Sprungbrett - erfolgreich. Mittlerweile schreibt die studierte Übersetzerin und Dolmetscherin für namhafte Newssites im Bereich Film & Serien. Unter dem Titel "Der Verlorene Sektor" bringt sie ihre eigene Sci-Fi-Romanreihe raus.

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