Review: „The Glasshouse 2“

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In der Fortsetzung zu „The Glasshouse 2“ kämpft Jordan Hinson als Abby um ihre Freiheit und die ihres Bruders.

 

Ethan (Bobby Coleman) und Abby (Jordan Hinson)haben ihre Eltern verloren. Ethan soll von Eve (Angie Harmon) und Raymond Goode (Joel Gretsch) ein Jahr nach dem Tod von deren Sohn von ihnen adoptiert werden. Kurzerhand entschließen sie sich dazu, die beiden Geschwister gemeinsam zu adoptieren. Zunächst erscheint es als ein Glückgriff für die beiden und ein kleiner Traum in der der schweren Zeit.
Allerdings merkt Abby bald, dass das Augenmerk ihrer neuen Eltern eher auf ihrem Bruder liegt und Eve beginnt, sich seltsam zu verhalten. Immer wieder stößt Abby auf den Namen David und findet Hinweise, die sich nicht ganz zusammenfügen mögen.
Mehr und mehr gewinnt Eve an Kontrolle über die Kinder und obwohl Raymond gelegentlich Anstalten macht, Abby zu warnen und in Schutz zu nehmen, ist auch er von ihr abhängig.

Abby versucht gegenüber der Beamtin vom Jugendamt zu erklären, was sie wieder und wieder findet und auch der langjährige Freund der Familie wird nicht lange in dem Glauben gelassen, dass alles bestens ist.
Doch als Abby herausfindet, in was sie und ihr Bruder hineingeraten sind, ist es fast zu spät und es geht um ihr Leben und um Ethans.

 

Eines ist ziemlich markant: Der Film ist langatmig. Natürlich muss die Situation erst einmal erläutert werden und man kann den Zuschauer auch nicht von jetzt auf gleich damit konfrontieren, dass die Kinder unter einem Monster von Ersatzmutter leiden. Alles andere wäre völlig überstürzt, aber man hätte die ganze Sache doch gewaltig abkürzen können, denn nach einer Stunde weiß man dann wirklich, dass sie sich in einer ziemlich bescheidenen Situation befinden.
Die Spuren hingegen sind interessant gelegt und bis zum Schluss weiß man eigentlich nicht genau, ob Raymond zu seiner Frau steht oder unter ihr genauso leidet, wie die Kinder. Verblüffend ist auch die Entdeckung Abbys, was es mit David auf sich hat und welche Leichen so alle im Keller von Eve begraben liegen.
Leider ist aber auch das Verhalten der Charaktere wirklich D-Movie-reif, wofür die Darsteller aber reichlich wenig können – im Gegensatz zum Drehbuch.
Das Prinzip ist bereits aus „The Glass House“ bekannt und der Film kann nur an wenigen Stellen überraschen.

 

 

Joel Gretsch und Jordan Hinson
Beide Darsteller sind von Beginn an im Film dabei, wie es sich nun mal für Hauptdarsteller gehört. Joel Gretsch etwas weniger als Jordan Hinson, da ihr Charakter Abby dann doch noch mehr im Mittelpunkt steht.
Raymond, gespielt von Joel Gretsch, wirkt in vielen Schlüsselszenen mit und ist somit unerlässlich für die Story.
Wer den Film wegen Joel Gretsch und / oder Jordan Hinson schaut, ist also richtig beraten. Jeder andere sollte es sich zweimal überlegen.

 

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