Review: Space Transformers

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Der Film Space Transformers mit dem an die Blockbuster-Reihe „Transformers“ anmutenden Titel, wartet mit einigen bekannten Gesichtern auf. So sind Kavan Smith (Eureka, Stargate: Atlantis), Nicole DeBoer (Star Trek), Paul McGillion (Stargate: Atlantis), Donnelly Rhodes (Battlestar Galactica) und Chris Gauthier (Eureka) vertreten und nehmen es mit dem Metall-Golem auf. 

 

Worum geht es?

In der Kleinstadt Redeemer fällt ein russischer Satellit vom Himmel. Die Brüder Jake (Kavan Smith) und Ethan (Colby Johannson) nehmen das gute Stück mit und verkaufen es an den Schrotthändler Earl, der auf seinem Schrottplatz zur 100-Jahr-Feier der Stadt einen Metall-Golem baut. Doch statt, wie aus alten Geschichten überliefert, die Stadt zu beschützen, erwacht der Golem zum Leben und fordert bald das erste Todesopfer.

Zunächst nimmt die Geschichte natürlich niemand ernst, bis ein zweiter und ein dritter ominöser Todesfall hinzukommen und sich die Bürger zusammentun, um sich dem Monster aus Metall zu stellen.

 

Kritik

„Space Transformers – Angriff aus dem All“ ist nun natürlich kein allzu intelligenter Film und die Wissenschaft sei nun mal dahin gestellt, doch bietet der Film immerhin einen gewissen Unterhaltungsfaktor.

Die Story ist simpel, einige Klischees werden verarbeitet, die wohl in absolut jeden B-Movie hineingehören, aber letztlich fehlen immerhin die – oftmals äußerst dummen – Wendungen, die vielen B-Movies innewohnen. Auch machen die Charaktere nicht merkwürdige Feststellungen, tun genau das, was sie nicht tun sollen (zumindest in den meisten Fällen), etc.

So ist „Space Transformers“ ein B-Movie ohne den allzu typischen B-Movie-Charakter und unterhält zumindest relativ gut.

Schade ist nur, dass scheinbar bis auf die Hauptdarsteller absolut niemand in Redeemer wohnt. Als der Golem sein Unwesen treibt, rennen also nicht Scharen von kreischenden, verängstigten Bürger durch die Straßen, wie man es gewohnt ist und vielleicht auch erwarten würde.

 

Der Beyond-Faktor

…ist enorm. Daher eine entsprechende Aufzählung:

Kavan Smith spielt Jake, der mit seinem Bruder Ethan bis über beide Ohren in Problemen steckt. Schulden machen den beiden zu schaffen. Da kommt es natürlich geradezu gelegen, dass sie den Weltraumschrott verscherbeln können.
Kavan Smith ist der Hauptdarsteller des Films, weshalb es sich für seine Fans schon mal auf jeden Fall lohnt, den Film zu schauen. Er spielt zunächst den Zweifler, dann den mutigen Helden im Kampf gegen den Golem – und kommt dabei seiner High School-Liebe wieder näher.

Die wird von Nicole DeBoer gespielt. Amanda zog aus Redeemer weg, kehrte aber nach der Trennung von ihrem Mann mit ihrer Tochter zurück, um kurzzeitig bei ihrer Tante zu wohnen, bis sie sich selbst neu gefunden hat, und weiß, wie sie in ihrem Leben weitermachen möchte.
Trotz dieses Hintergrunds spielt Nicole DeBoer nicht den typischen B-Movie-Ich-Schrei-bei-jeder-Gelegenheit-Charakter, sondern eine Frau mit Köpfchen, die massiv an der Lösung des Problems beteiligt ist.

Donnelly Rhodes spielt den Schrotthändler Earl, der den Golem baut und gar nicht glauben kann, was er damit angerichtet hat, schließlich sollte es sich um eine Statue handeln, die die Stadt beschützen sollte.

Chris Gauthier spielt Tony, den Inhaber der Bar, in der sich die Hauptcharaktere letztlich verschanzen, um von dort aus gegen den Golem vorzugehen. Er glaubt die Sache zunächst nicht, bis er den Golem mit eigenen Augen sieht. Dann hilft er aber, gegen das Monster vorzugehen.

Paul McGillion ist als zynischer Sheriff unterwegs, der etwas Abwechslung zu den Geschwindigkeitskontrollen sucht und diese auch bald erhält, als bei ihm zunächst der Anruf eingeht, dass der Golem von Earl „gestohlen“ wurde. Wenig später erhält er auch schon die Mitteilung über den ersten Todesfall. Auch der Sheriff spöttelt zunächst über die Geschichte, scheut sich dann aber nicht mit Jake und Amanda aktiv gegen das Ungeheuer vorzugehen.

 

Fazit

Space Transformers – Angriff aus dem All“ mag kein Blockbuster sein, hat aber durchaus Unterhaltungswert und ist somit einer der besseren B-Movies, vor allem, weil das Verhalten der Charaktere über weite Strecken nicht so schwachsinnig ist, wie in vielen anderen Filmen dieser Art.

Der enorme „Beyond-Faktor“ macht die Anschaffung für Fans natürlich umso lohnender.

 


Weitere Daten

Hauptdarsteller:
Kavan Smith

Nicole DeBoer

Donnelly Rhodes

Laufzeit: 90 min

FSK: 12

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