Review: Sands of Oblivion

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Morena Baccarin (Firefly, Stargate, V – Die Besucher), Victor Webster (Mutant X, Continuum) und Adam Baldwin (Firefly) betätigen sich im Bereich der Archäologie und stoßen dabei auf einen grausamen Fluch.

Sands of Oblivion – Worum geht es?

Die Kulissen eines legendären aber nie vorgeführten Hollywood-Films sollen nach Abschluss der Dreharbeiten vom Regisseur in der Wüste vergraben worden sein. Weshalb, das weiß niemand.

Als sich Alice Carter (Baccarin) der Aufgabe widmet, die Kulissen aufzufinden und zu bergen, gerät schnell alles außer Kontrolle. Denn niemand war sich der Tatsache bewusst, dass es sich nicht um simple Kulissen, sondern um antike Relikte aus dem alten Ägypten handelte. Mit diesen wurde nicht nur das Film-Set begraben, sondern auch ein Wesen, das nun alles vernichtet, dass sein Grab berühren möchte.


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Kritik zu Sands of Oblivion

Wow, wieso können nicht alle B-Movies so sein? Ein typischer B-Movie-Titel, eine seltsame Gestalt auf dem Cover. Was soll man da schon erwarten? Genauso viel wie bei den zahlreichen weiteren B-Movies? Nein, Sands of Oblivion ist tatsächlich mal ein echt guter Griff ins DVD-Regal.

Natürlich kann es Sands of Oblivion nicht mit einem Hollywood-Blockbuster aufnehmen, aber der Film glänzt doch, durch einen einigermaßen guten Plot, gute Effekte und bessere Dialoge, wie sie für B-Movies an der Tagesordnung sind.

Es ist nicht so, dass Sands of Oblivion frei von Fehlern ist. Manche Dialoge klingen dennoch etwas holprig und auch ein wenig B-Movie-typisches Gekreische der Ausgrabungshelferinnen gehört dazu. Wenngleich man sich dies und die ägyptischen Malereien hätte sparen können, die von der Wand hüpfen, hat man es hier doch mal mit einer Story zu tun, die durchdacht ist und auch unterhält.

Die Darsteller werten den Film dann nochmals auf – und auch der uralte Dämon, der sein Unwesen treibt, ist mal mehr als ein seltsames CGI-Wesen, das man auch als übermächtigen und übernatürlichen Killer wahrnehmen kann.

Der Beyond-Faktor

Victor Webster, Morena Baccarin und Adam Baldwin in einem Film, der sich auch noch sehen lassen kann… Was will man mehr?

Alle drei haben bedeutsame Auftritte mit Charakteren, die über den ganzen Film hinweg präsent sind und einen wichtigen Beitrag zur Story leisten. Baldwin und Baccarin gelingt es zudem, ihre Charaktere als mehr darzustellen als lediglich das streitende Ex-Ehepaar, wie es nur allzu häufig und klischeehaft abgehandelt wird.

Fazit zu Sands of Oblivion

Sands of Oblivion ist endlich mal ein Film, wie man sich einen B-Movie wünscht. Klar hat ein solcher Film kein Budget wie die großen Hollywood-Kracher. Hier sieht man allerdings mal, was man auch ohne ein solches Budget erreichen kann. Somit ist Sands of Oblivion tatsächlich mal ein Film, den man empfehlen kann.

Fakten zum Film

  • Jahr: 2007
  • Cast: Adam Baldwin, Morena Baccarin, Victor Webster, George Kennedy

Sands of Oblivion kaufen:

Nicole Sälzle
Nicole Sälzle schreibt seit 2005 für Stargate-Project.de und legte damit den Grundstein für ihre Zukunft. Ihre jahrelange Erfahrung im redaktionellen Umfeld nutzte sie als Sprungbrett - erfolgreich. Mittlerweile schreibt die studierte Übersetzerin und Dolmetscherin für namhafte Newssites im Bereich Film & Serien. Unter dem Titel "Der Verlorene Sektor" bringt sie ihre eigene Sci-Fi-Romanreihe raus.

1 KOMMENTAR

  1. […] Nach Sands of Oblivion leider wieder ein Beispiel wie man es nicht unbedingt macht. Loch Ness Terror ist genau das, was man vom Spartensender SyFy mittlerweile erwartet: ein schlechter B-Movie mit kitschigen Monstern und klischeehaften Dialogen und Handlungen. […]

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