LFCC 2015 – Ein Rückblick auf das Mega-Event – Teil 1

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Langsam aber sicher muss sich die London Film and Comic Con nicht mehr hinter San Diego verstecken. Natürlich kann man argumentieren, dass San Diego meist auch Hollywood-Stars anlockt und die neusten Blockbuster vorstellt, aber was den Umfang der Gästeliste und Aussteller angeht, kann es London mit Sicherheit schon mit der US-Metropole aufnehmen. Und auch die Namen auf der Gästeliste werden immer größer.

Dieses Jahr konnte der Veranstalter die Fans immerhin mit Namen wie Sigourney Weaver, Bill Paxton, Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Neve Campbell und Michael Gambon locken.

Auch aus der Serienwelt lockten große Namen wie Richard Dean Anderson, Jason David Frank, Jodi Lyn O’Keefe, Alexander Siddig und Kelly Hu. Insgesamt standen ca. 150 Namen aus Film und TV plus zahlreiche Wrestling-Stars, Comic-Artists, Autoren und Cosplayer auf der Gästeliste.

Der Freitag – Ein (fast) ganzer Eventtag

Neu war dieses Jahr, dass der Freitag ein fast voller Tag der LFCC war. Wurde dieser in den letzten Jahren noch als Preview Friday mit Öffnungszeiten von 18:00 bis 21:00 uhr gehandhabt, begann der Einlass dieses Jahr um 13:00 Uhr. Der Tag endete dann um 18:00 Uhr.

Da man sich dieses Jahr des Ausmaßes im Voraus kaum bewusst war, begannen die Fans schon Stunden vorab, anzustehen. Kam man 2,5 Stunden vorab, hatte man also bereits gut 200 Leute vor sich.

Als sich die Tore öffneten, wurden die meisten vermutlich erst einmal von der Größe der Hallen erschlagen. Es dauerte mit Sicherheit etwas, bis man sich orientiert hatte. Da halfen auch die zuvor online gestellten Ebenenpläne nicht sonderlich weiter.

Insgesamt 4 Etagen wurden für die LFCC 2015 genutzt, die über Aufzüge und Treppen miteinander verbunden sind. Die ganz großen Hallen, die nächstes Jahr noch hinzukommen sollen, um somit den gesamten Olympia-Komplex der London Film and Comic Con 2016 zur Verfügung zu stellen, waren dieses Jahr noch nicht bereitgestellt. Deshalb drängten sich die Leute vermutlich auch enger, als von Veranstalterseiten erwünscht, jedoch war dies kein Vergleich zu letztem Jahr, als man vom einen Ende der Halle zum anderen eine halbe Stunde benötigte und teilweise nur mit Tippelschritten vorankam.

In dieser Hinsicht hat sich der Umzug nach Olympia auf jeden Fall gelohnt.

Am Freitag hielten sich die Menschenmassen auch noch in Grenzen, da dies der einzige Tag war, der nicht im Voraus ausverkauft wurde. Der Andrang sowohl bei den Händlerständen, den Ausstellern und auch den Autogrammen hielt sich noch einigermaßen in Grenzen, war aber vergleichbar mit einem Sonntag früherer LFCCs – also um einiges enormer als noch im vergangenen Jahr.

Einige wenige Panels – zum Beispiel ein kostenfreies Star Wars Panel mit drei Darstellern imperialer Offiziere – fanden statt und die meisten Gäste signierten bereits. Wer darauf hoffte, das ein oder andere Foto am Tisch mitnehmen zu können, der hatte am Freitag bei vielen Stars noch Glück. Am Samstag und Sonntag sah es dann aufgrund des Andrangs schon anders aus.

Insgesamt lohnte sich der Freitag mit Sicherheit für viele bereits, da ein großer Teil der Stars bereits Autogramme gab, Photo Shoots stattfanden und mit entsprechender Planung einfach etwas Stress aus den beiden Haupttagen genommen werden konnte. Wobei dies natürlich auch davon abhing, wie viel man jeweils geplant hatte.

Der Freitag war zudem der ideale Tag, um bei den Händlern zuzuschlagen, da diese natürlich noch ihr volles Sortiment ausliegen hatten, wo die Ware vor allem am Sonntag dann schon knapp wurde.

 

Fazit zum Freitag der LFCC 2015

Der Freitag hat sich gelohnt, um etwas Stress und Hektik aus einem Mega-Wochenende zu nehmen. Die meisten Stars waren schon anwesend und schrieben Autogramme und standen für Photo Shoots bereit. Dadurch gewann man an den Haupteventtagen etwas mehr Zeit.

Allerdings muss man auch ganz klar sagen, dass es der LFCC-Freitag 2015 ohne jeden Zweifel mit den sonstigen Eventtagen vergangener LFCCs aufnehmen konnte. Der Besucherandrang ließ sich mit einem Samstag von vor drei oder vier Jahren vergleichen. Zugleich war rückblickend deutlicher weniger los, als an den beiden anderen Tagen, womit man am Freitag mit etwas Planung ziemlich viele Punkte von der To-Do-Liste streichen konnte.

Im kommenden Jahr soll der Freitag ein voller Eventtag werden, was mit Sicherheit auch nötig sein wird, wenn die LFCC in diesem Tempo weiterwächst.

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