CEII: Panel mit Anthony Daniels

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Anthony Daniels

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Das erste große Panel an der Celebration Europe II gehörte Anthony Daniels, der Fans natürlich bestens als Protokoll-Droide C-3PO bekannt ist.

Anthony Daniels erzählte natürlich von seiner Zeit beim Dreh von Episode IV und wie er sich zu Beginn gewünscht hatte, den Film verlassen zu können, da er in dem goldenen Metallkostüm in der tunesischen Wüste nicht länger aushalten wollte.

Schließlich hatte er aber bekanntlich weiter gemacht und sich nie vorstellen können, dass sich aus diesem einzigen Film ein solcher Phänomen entwickelt.

Zu seinem Kostüm erklärte er ferner, dass er so gut wie nichts hatte sehen können und sich daher alles eingeprägt hatte. Dies hätte gut funktioniert – bis auf den Dreh mit den Ewok-Darstellern, die plötzlich nicht mehr dort gestanden hatten, wo sie hätten stehen sollen und er über einen der Darsteller gestolpert sei.

Zudem erklärte er, dass am Handschuhe des C-3PO-Kostüms Klebeband angebracht gewesen sei, dass ihm ermöglicht hätte Dinge wie etwa ein Comlink zu „greifen“.

Auch kam Warwick Davis als Moderator darauf zu sprechen, wie Daniels die C-3PO-Stimme in Erscheinung treten ließ.

Dafür erklärte Anthony Daniels zunächst, dass er 3PO stets als jemanden sah, der sich in seiner Umgebung immer unwohl fühlte, schließlich stoße er überall auf Ablehnung und Gefahren. Dies sorge bei einer Person ebenfalls dafür, dass sie sich automatisch verkrampfe. Als Konsequenz verändert sich die Stimmlage.

Daniels übertrug dieses Konzept also auf 3PO und erschuf damit die Stimme, die nun als eines der Markenzeichen des goldenen Protokolldroiden dient.

Traurig zeigte er sich darüber, dass eine Szene aus „Star Wars Episode II“ gänzlich entfernt wurde, in der der Zuschauer Einblick in die „Gefühlswelt“ von C-3PO erhalten hätte. Obwohl die Filme für die Blu-ray-Fassung neu aufgelegt wurden, hat es die Szene nicht einmal in die Geschnittene-Szenen-Abteilung geschafft.

 

Nicole Sälzle schreibt seit 2005 für Stargate-Project.de und legte damit den Grundstein für ihre Zukunft. Ihre jahrelange Erfahrung im redaktionellen Umfeld nutzte sie als Sprungbrett - erfolgreich. Mittlerweile schreibt die studierte Übersetzerin und Dolmetscherin für namhafte Newssites im Bereich Film & Serien. Unter dem Titel "Der Verlorene Sektor" bringt sie ihre eigene Sci-Fi-Romanreihe raus.