Review: Eureka – Die geheime Stadt – Staffel 1

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Review Teaser

Eine Serie, die zum einen in den Bereich der Science Fiction fällt, zum anderen aber abseits der typischen Raumschlachten oder Invasions-Szenarien auskommt, ist Eureka – Die geheime Stadt. Die beliebte Serie, die vom US-Sender SyFy produziert wurde, brachte es auf ganze 5 Staffeln und lief von 2006 bis 2012. Es wird also Zeit, dass wir einmal einen Blick auf diese Serie werfen.

Um was geht es in Eureka – Die geheime Stadt?

Zu Beginn der Serie lernen wir Jack Carter und seine Tochter Zoe kennen. Carter bringt Zoe, nachdem diese von Zuhause weggelaufen ist, zurück – oder will es zumindest. Denn unterwegs kommt es zu einem Unfall und die beiden landen in dem kleinen Städtchen Eureka. Hier scheint alles etwas anders abzulaufen. Wie sehr anders, das erfährt Carter erst so richtig, als er zum Sheriff der Stadt ernannt wird.

Denn in der geheimen Stadt Eureka befinden sich die schlauesten Köpfe der Menschheit, die hier die Erfindungen von Übermorgen machen.

Und während sich Sheriff Carter in der 1. Staffel Eureka allein schon mit allerhand verrückter Erfindungen herumschlagen muss, die mal hier, mal da für Chaos sorgen, lenkt auch ein mysteriöses Artefakt die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich. Denn selbst bei Global Dynamics, der Firma, die für die Regierung Forschungen betreibt, weiß nur ein äußerst kleiner Kreis von Eingeweihten, dass das Artefakt überhaupt vorhanden ist.

Kritik zu Eureka Staffel 1

Die 1. Staffel Eureka umfasst 12 Episoden, der Pilotfilm läuft in Spielfilmlänge. Dabei basieren die meisten Episoden in der 1. Staffel auf einer losen Handlung. Die Episoden können daher gut für sich allein stehen. Einzig das Artefakt und eher zunächst nebensächliche Handlungsstränge bieten einen roten Faden durch die Staffel.

Das heißt nicht, dass Eureka Staffel 1 langweilig ist. Die Episoden sind äußerst unterhaltsam, weil es in Eureka zu den skurrilsten Situationen kommt und Sheriff Carter als einer der wenigen Normalos den Zuschauer bestens durch die Stadt führt. So manche schräge und vor allem humorvolle Situation ist somit natürlich bereits vorprogrammiert.

Insgesamt setzt Eureka sehr auf Humor, wodurch die Serie zur lockeren und zugleich spannenden Abendunterhaltung wird. Die Serie wird dabei sehr von den Charakteren getragen und hier spielt gerade Staffel 1 eine enorm wichtige Rolle.

Denn mehr als bei so manch einer anderen Serie stellt die 1. Staffel von Eureka zunächst einmal die Charaktere vor. Das ist zum einen natürlich gewagt, da wahnsinnig viel Zeit, auf den Hintergrund und die Interaktion von Charakteren verwendet wird, wo andere Serie lieber auf ein schnelles Voranbringen der Handlung setzen. Zum anderen fehlt dies aber auch heutzutage in der TV-Landschaft, wo der Zuschauer trotz guter Handlung einfach keinen Bezug zu Charakteren aufbauen kann, weil diese zu wenig Tiefe besitzen.

Eureka – Die geheime Stadt schafft es allerdings in Staffel 1 dem Zuschauer sympathische und zugleich verrückte Charaktere vorzustellen, deren Abenteuern man gerne folgt und die gut zu unterhalten wissen. Zugleich werden aber auch ein paar Storys vorbereitet, die erst in Staffel 2 eine tragende Rolle spielen. Das könnte man zwar negativ auslegen, schließlich ist es immer riskant, eine Spur zu legen, der man dann eventuell nicht folgen kann. Rückblickend wissen wir aber natürlich, dass die 2. Staffel existiert, weshalb diese Krümel eine gute Einleitung bzw. einen guten Auftakt für die „richtige“ Story darstellt, die mit Staffel 2 erst so richtig beginnt.

Zum Ende der Staffel hin nimmt dann aber auch die Handlung schnell an Fahrt auf und fügt schon einige wenige dieser Krümel so zusammen, dass man sich als Zuschauer fragt, wie es nun wohl weitergeht. Dabei wird aber allerdings auch nicht zu viel verraten, weshalb in der zweiten Staffel noch so manche Überraschung bleibt und man die finalen und turbulenten Episoden der 1. Staffel genießen kann.

Fazit zu Eureka – Die geheime Stadt Staffel 1

Eureka ist eine willkommene Abwechslung zu den oftmals bierernsten Serien der heutigen Serienwelt. Die Serie ist zwar seit 2012 abgesetzt, hält mit den meisten aktuellen Serien aber gut Schritt oder übertrumpft diese. Vor allem die Mischung aus Action und jeder Menge Humor ist natürlich gern gesehen und zeichnet in Kombination mit den gut ausgearbeiteten Charakteren die Serie aus.

Die Darsteller

  • Colin Ferguson als Jack Carter
  • Salli Richardson-Whitfield als Allison Blake
  • Erica Cerra als Jo Lupo
  • Neil Grayston als Douglas Fargo
  • Joe Morton als Henry Deacon
  • Jordan Hinson als Zoe Carter
  • Ed Quinn als Nathan Stark
  • Matt Frewer als Jim Taggart
  • Chris Gauthier als Vincent

 

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Eureka ist auf DVD und Blu-ray erhältlich, als einzelne Staffelboxen oder in einer Gesamtbox:

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Nicole Sälzle schreibt seit 2005 für Stargate-Project.de und legte damit den Grundstein für ihre Zukunft. Ihre jahrelange Erfahrung im redaktionellen Umfeld nutzte sie als Sprungbrett - erfolgreich. Mittlerweile schreibt die studierte Übersetzerin und Dolmetscherin für namhafte Newssites im Bereich Film & Serien. Unter dem Titel "Der Verlorene Sektor" bringt sie ihre eigene Sci-Fi-Romanreihe raus.

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