Interview mit Mark Jackson

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In der Hitserie The Orville spielt Mark Jackson den Roboter Isaac. Zur London Comic Con Spring 2019 schlug er in London auf – und stürzte sich damit in seine allererste Convention. Auf dieser nahm er sich die Zeit, einige Fragen zu The Orville und den Möglichkeiten, die sich für ihn dadurch eröffneten, zu sprechen.

Mein Dank an Mark Jackson, dass er sich für das Interview Zeit nahm, und die Crew von Showmasters, die das Interview arrangiert und während der London Comic Con Spring 2019 mal wieder großartige Arbeit leistete!


Hallo und schön Sie zu treffen. Wie gefällt Ihnen die Convention bislang?

Großartig. Das ist meine allererste Convention und es macht Spaß, bisher schon so viele Fans getroffen zu haben und zu erfahren, wer die Leute sind, die The Orville schauen. Ich war bisher zweimal auf der San Diego Comic Con, aber dort haben wir nur ein Panel und begeben uns somit nicht direkt auf die Con, wo wir auch Kontakt zu den Fans haben. Das hier ist also großartig.

Das heißt, Sie würden in Zukunft gerne mehr Conventions besuchen?  

Ich hoffe es, denn ich denke, es ist wirklich etwas Besonderes, die Leute zu treffen, die die Serie schauen. Man findet heraus, was gerne gesehen wird, was nicht so gerne gesehen wird und was sich die Zuschauer von den Charakteren erhoffen. Es ist, als würde man etwas zurückbekommen.

Wie war die ganze The Orville-Erfahrung bislang? Die Serie, die Charaktere…?

Die gesamte Erfahrung war bisweilen überwältigend. Ich habe London vor zwei Jahren verlassen, um die Serie in LA zu drehen und bin seitdem immer wieder zwischen dieser und jener Seite des Atlantiks hin- und hergependelt. Und ich habe so viele großartige Leute kennengelernt, durfte mit vielen wundervollen Leuten, die ihr in der Serie sehen könnt, arbeiten. Und mir haben sich einige tolle Möglichkeiten eröffnet. Ich bin also ein sehr glücklicher Roboter.

Was gefällt Ihnen an der Serie am besten?

Ich denke, mein Lieblingsteil ist, wenn wir alle zusammen an Szenen arbeiten und dann “Cut!” gerufen wird. Dann unterhalten wir uns, machen Quatsch und lachen viel. Das ist genau die Art von Spaß, die The Orville so großartig macht.

Haben Sie zu Beginn damit gerechnet, dass die Serie ein so großer Erfolg wird?  

Um ehrlich zu sein: Ich hoffte es. Und natürlich sind zum Beispiel Seth MacFarlane, Scott Grimes, Adrianne Palicki, Penny Johnson Jerald an Bord. Aufgrund dieser Schauspieler, dieser fantastischen Künstler, die daran beteiligt sind, hatte ich hohe Erwartungen. Aber die Reaktion der Fans war wirklich überwältigend. Warmherzig, ermutigend; und sie scheinen mehr sehen zu wollen – worüber ich natürlich sehr froh bin.

Was glauben Sie, macht die Serie so erfolgreich?  

Es ist das richtig gute Storytelling, denn das ist es, was die Leute am Ende wollen: gute Unterhaltung. Und jede Woche gibt es etwas komplett Neues zu sehen. Man kann also die einen Folgen genüsslich schauen, auch wenn man andere vielleicht gar nicht gesehen hat. Man kann eintauchen und auch mal abschalten. Wir sind wie Freunde – Science-Fiction-Freunde. (lacht)

Gefällt Ihnen Science Fiction allgemein und würden Sie gerne mehr Science Fiction drehen?

Ich liebe die Science Fiction schon immer. Diesen Job zu bekommen, war für mich also wirklich ein Traum, der in Erfüllung ging. Absolut. Ich denke, die Science Fiction ist vermutlich das spannendste Genre, allein aufgrund all der Möglichkeiten, die sich darin ergeben, für die Handlung, die Charaktere… Und man kann Themen in Angriff nehmen, die in einer Serie, die im Hier und Jetzt angesiedelt ist, womöglich nicht untergebracht werden können.

Welche anderen Sci-Fi-Filme und -Serien gefallen Ihnen also?

Spontan fallen mir da drei ein. Da wäre zum einen Sunshine, ein großartiger Film von Danny Boyle. Alien. Alle Aliens. Ich liebe diese Filme einfach. Und dann muss ich noch die Romane von Iain M. Banks erwähnen, denn ich lese auch gerne Science-Fiction-Geschichten.

Gibt es etwas, das Sie sich für Isaac in The Orville wünschen?  

Ich denke, er bewegt sich in eine interessante Richtung. Sobald ihr mit Staffel 2 aufgeholt habt, werdet ihr verstehen, was ich meine. Ihm wird in Staffel 2 eine Menge Aufmerksamkeit zuteil. Dass er ein wenig mehr mit seinem menschlichen Selbst interagiert, würde ich gerne sehen.

Haben Sie zum Schluss noch eine Nachricht an die Fans?  

Bleibt dran! Ihr werdet nicht enttäuscht werden!

Nicole Sälzle
Nicole Sälzle schreibt seit 2005 für Stargate-Project.de und legte damit den Grundstein für ihre Zukunft. Ihre jahrelange Erfahrung im redaktionellen Umfeld nutzte sie als Sprungbrett - erfolgreich. Mittlerweile schreibt die studierte Übersetzerin und Dolmetscherin für namhafte Newssites im Bereich Film & Serien. Unter dem Titel "Der Verlorene Sektor" bringt sie ihre eigene Sci-Fi-Romanreihe raus.

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