Nach Destination Star Trek-Aus: Neubeginn mit der Destination Trek

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Convention - Comic Con - Teaser - Symbolfoto
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Die Destination Star Trek ist Geschichte, doch die Reise der Veranstaltung selbst geht weiter. Unter dem Titel Destination Trek finden auch 2023 wieder Events in England und Deutschland statt.

Nicht länger die Destination Star Trek

Der Veranstalter möchte sich offenbar nicht von dem Event trennen, das inzwischen doch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat und zuletzt mit massiven Problemen aufgrund der Rechtelage zu kämpfen hatte.  Vor geraumer Zeit schrieb ich bereits hier über ein Leak, demzufolge die letzte Destination Star Trek im Chaos endete, weil die CBS prompt die Lizenz eingezogen hatte. Entsprechend wurde die Destination Star Trek flott zur Destination Trek umbenannt und wird nun als inoffizielles Star Trek-Event vermarktet, das sozusagen von Fans für Fans ausgerichtet wird.

Während im Kern noch dieselben Leute hinter der Destination Trek zu stecken scheinen, heißt es in einer offiziellen Mitteilung auf der Website des Events, dass man ein Team aus aktiven Fans und Veranstaltern zusammengestellt hätte, das aus den vergangenen 10 Jahren weltweit abgehaltener Star Trek-Events gelernt hätte und das sich nun dieser Veranstaltung zuwenden wird.

In dem Statement bestätigt man ferner, dass CBS offenbar seit der Übernahme durch Paramount das Interesse an offiziellen Star Trek-Events verloren habe, weshalb die Destination Star Trek London 2022 auf Geheiß von CBS abgesagt werden musste und weshalb auch die (einst) offizielle Star Trek-Convention von Creation Entertainment in Las Vegas die Rechte daran verlor, offizielle Events abzuhalten – ein ähnliches Schicksal ereilte ein für 2023 von Reed geplantes offizielles Star Trek-Event.

Was sich mit der Destination Trek ändert

Nun also inoffiziell, aber nicht unbedingt schlechter – das verspricht das Statement auf der Website. Wie die Destination Star Trek werden auch die Destination Trek-Events in England und Deutschland abgehalten, doch statt in großen Messehallen finden diese wieder in Hotels statt. Dennoch soll es sich um die größten Star Trek-Conventions der Welt handeln. Man werde die Gäste treffen, die man erwarte, und ebenso Programmpunkte, die man mit einem Star Trek-Event verbinde.

Wie der Veranstalter verspricht, wird das Event für die Fans allerdings günstiger, da nun ja die Lizenzgebühren wegfallen. Zudem wird es aufgrund des inoffiziellen Charakters der Veranstaltung weniger Einschränkungen geben, weshalb mehr Aktivitäten möglich sind, als dies unter offizieller Flagge noch möglich war. Man verspricht: Wie bei den alten Hotelcons wird man die Conventions und auch die Stars wieder so kennenlernen, wie es früher mal der Fall war.

Die erste Destination Trek

Für den 18. bis 20. August 2023 wurde die erste Destination Trek angekündigt. Diese findet im Vereinigten Königreich statt und als Veranstaltungsort wurde bereits das Hilton Metropole Birmingham angekündigt, das Conventiongängern längst ein Begriff sein dürfte.

Als erste Gäste für die Destination Trek 2023 wurden bislang Gwynyth Walsh, Nicole DeBoer, Ethan Phillips, Terry Farrell und Walter Koenig bestätigt. Über die Ticketpakete könnt ihr euch an dieser Stelle informieren.

Ein Termin für Deutschland wurde noch nicht angekündigt, soll aber in Kürze folgen.

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Nicole Sälzle schreibt seit 2005 für Stargate-Project.de und legte damit den Grundstein für ihre Zukunft. Ihre jahrelange Erfahrung im redaktionellen Umfeld nutzte sie als Sprungbrett - erfolgreich. Mittlerweile schreibt die studierte Übersetzerin und Dolmetscherin für namhafte Newssites im Bereich Film & Serien. Unter dem Titel "Der Verlorene Sektor" bringt sie ihre eigene Sci-Fi-Romanreihe raus.

1 Kommentar

  1. Nicht allein der Wegfall der Lizenzen durch CBS/Paramount ist die Destination Star Trek im „Chaos geendet“, sondern auch weil der Veranstalter das Event – meiner Meinung nach – an die Wand gefahren hat. Die DST in Dortmund war eine mittelschwere Zumutung, nicht nur für die wenigen Stars, die dagewesen sind, sondern auch wegen der Organisation. In welchem Umfeld die wenigen Prominenten dort auftreten musste, war hochnotpeinlich. Ich fürchte daher auch, dass nur wenige Prominente zum Event kommen werden, schließlich ist nur der Name anders, nicht das drumherum. Es gab viele Dinge, die man hätte unternehmen können, passiert ist leider nichts. Ob die vielen enttäuschten Fans, die ich gesehen habe, ihr verlorenes Vertrauen wiederfinden, bleibt fraglich.

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