Cosplay: Mit diesen Transportkisten bringst du dein Kostüm sicher ans Ziel

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Cosplay - Transportkiste - Aufbewahrung - Kostüm - Trooping

Der Transport kann für ein Kostüm manchmal durchaus kritisch sein. Deshalb lohnt sich für Cosplayer die Investition in eine sichere Transportkiste.

Cosplay und Kostüme sehen wir an allen Ecken und Enden des Internets – und das ist gut so. Viel zu selten wird bis heute über den sicheren Transport von Kostümen gesprochen, obwohl du gewiss möchtest, dass dein Kostüm gut am Einsatzort und natürlich auch wieder zuhause ankommt. Auf dieser Seite erfährst du, welche Transportkisten häufig verwendet werden und welche Transportmöglichkeit sich für dich eignet.

Die richtige Transportkiste für dein Kostüm

Bei vielen Kostümen, in denen Kostümträger und Cosplayer heutzutage unterwegs sind, handelt es sich um aufwendige Gewandungen und Rüstungen, jenseits einfacher Stoffkleidungsstücke, die man sich anlegt. Nur wenige Kostüme, zu denen Rüstungsteile gehören, eignen sich für den Transport in Kleidersäcken oder Sport- und Reisetaschen. Meist kommst du um die Anschaffung einer Transportkiste nicht herum.

Wie groß diese Transportkiste sein muss, hängt natürlich ganz davon ab, welches Kostüm oder welche Kostüme du in dieser Kiste transportieren möchtest. Bei einigen Kostümen wird es allerdings der Fall sein, dass du abgesehen vom Kostüm selbst nichts weiter in die Kiste bekommst. Reist du regelmäßig mit zwei oder drei Kostümen und möchtest diese in einer Kiste transportieren, bedenke also, dass du eine entsprechend große Transportmöglichkeit beschaffst.

Um die benötigte Größe deiner Kiste zu ermitteln, musst du dir aller Teile deines Ouffits bewusst sein. Schnapp sie dir am besten und ermittle die Größe der einzelnen Teile, schau, ob du Teil ineinanderstellen oder -schieben kannst, um Platz zu sparen und überlege dir, wie du die Teile in der Kiste am besten anordnest.

TIPP: Wenn das von dir gewählte Kostüm häufiger umgesetzt wird, dann frag doch einfach andere Kostümträger, welche Kisten sie verwenden. Bei vielen großen Universen gibt es bereits ausreichend Leute mit Erfahrung, etwa im Star Wars-Fandom, bei den Halo-Fans, usw.

Was es mit Stanley und FatMax auf sich hat

Klar, es gibt Stoffkostüme und Kostüme mit wenigen Rüstungsteilen, die in kleine handliche Kisten passen, die du dir womöglich sogar unter den Arm klemmen kannst, um damit zur Umkleide zu marschieren. Es gibt dann aber wiederum die Kostüme, die sich nicht einfach zusammenfalten lassen. Schwierig wird es immer dann, wenn geschlossene Torso-Teile oder auch Rüstung für die Beine ins Spiel kommt. Diese Teile brauchen in der Regel am meisten Platz.

Im Zusammenhang mit dem Transport von Rüstungen wirst du deshalb immer wieder mal von „einer Stanley“ oder einer „FatMax“ hören – Begriffe, mit denen man als Cosplayer nicht zwangsläufig vertraut ist.

Bei Stanley handelt es sich um einen Hersteller von unter anderem Werkzeug- und Montagekisten. Die sind entsprechend robust und auch recht praktisch, worauf ich gleich noch näher eingehen werde. Die FatMax ist eine Werkzeugkiste der Marke Stanley, die besonders gerne verwendet wird, da sie nicht so groß, wie die massiven 190-Liter-Kisten ist, aber dennoch einiges reinpasst.

Weshalb sind Stanleys bei Kostümträgern so beliebt?

Die Stanleys bieten einerseits ziemlich viel Platz und verfügen je nach Kiste über ein paar nette Extras, wie eine herausnehmbare Werkzeugablage, die sich noch dazu im herausziehbaren Griff einbetten lässt – falls du beim Ankleiden mal etwas mehr Ablagefläche benötigst. Dank dieses herausziehbaren Griffes und der beiden Räder – die bei neueren Modellen gummiert sind – kannst du die bis zu 50 kg belastbare Kiste bequem hinter dir herziehen.

Darüber hinaus verfügen einige Stanley-Modelle über ein Schloss und werden somit mit Schlüsseln geliefert. Fast alle Stanleys, die von Kostümträgern genutzt werden, bieten aber (zugleich) die Möglichkeit, sie mit einem optionalen Vorhängeschloss zu versehen. Viele stecken beruhiger im Kostüm, wenn sie wissen, dass ihre Kiste abgeschlossen ist.

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Abhängig von der Größe deines Kostüms, wirst du um eine 190-Liter-Kiste vermutlich nicht herumkommen. Das betrifft etwa viele Star Wars-Kostüme, insbesondere die vielen Trooper, die hauptsächlich aus Rüstung bestehen. Meinen Shoretrooper zum Beispiel bekomme ich mit allem drum und dran in die 190-Liter-Kiste und auch meinen Pegasus Asgard werde ich, sobald er mal fertig ist, wohl ausschließlich in dieser Transportieren können.

Habt ihr nicht ganz so große Kostüme, kommt ihr, wenn ihr geschickt packt, womöglich mit der 113-Liter-FatMax hin. Allerdings weiß ich von einigen Kostümträgern, die ihre Helme – sofern das Kostüm über einen Helm verfügt – in diesem Fall separat in einer Helmtasche transportieren.

Cosplay: Alternativen zu Stanleys

Dieser Artikel soll sich aber nicht nur um Stanley-Produkte drehen, sondern euch generell einen guten Überblick über Transportmöglichkeiten bieten. Deshalb schauen wir uns anbei noch weitere Transportkisten an, die sich hervorragend für den Transport eignen.

Im Sortiment von Kreher gibt es zum Beispiel insbesondere zwei Kisten, die sofort ins Auge stechen. Beide verfügen ebenfalls über Rollen (gleich vier davon!), was bedeutet, dass ihr sie ebenfalls bequem ziehen könnt, und wissen mit einem Fassungsvermögen von 145 und 175 Litern zu überzeugen. Zudem sind sie ebenfalls abschließbar.

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Auf der Suche nach einer geeigneten Kiste für euer Kostüm stolpert ihr gewiss über eine Vielzahl von Aufbewahrungs- und Transportmöglichkeiten. Wenngleich ich dazu rate, ab einer gewissen Größe und einem gewissen Gewicht eines Kostüms auf jeden Fall eine Kiste mit Rollen zu wählen, so kann für ein kleineres Kostüm auch durchaus eine Aufbewahrungsbox sinnvoll sein, die über keine Rädchen verfügt, sich dafür aber vielleicht deutlich besser stapeln lässt.

Was jedoch immer dabei sein sollte: ein Deckel! So schützt ihr euer Kostüm bei der Lagerung nicht nur vor Sonneneinstrahlung, sondern auch vor Staub, Feuchtigkeit, etc.

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Wichtig: Unterschätzt die Größe nicht!

Egal, für welche Kiste ihr euch am Ende für euer Kostüm entscheidet, unterschätzt die Größe nicht. Natürlich sollte die Kiste nicht zu klein sein, damit ihr alles bequem darin verstauen könnt, ihr solltet aber auch daran denken, dass ihr die Kiste lagern und transportieren müsst. Gerade bei den 190-Liter-Kisten kann es bei so manch einem Fahrzeug zu Problemen kommen. Andererseits wollt ihr eine 190-Lister-Kiste vermutlich auch nicht im Zug mit euch mitnehmen.

Checkt also nicht nur, wie groß eine Kiste sein muss, damit euer Kostüm darin Platz findet, sondern prüft auch, ob ihr die Kiste überhaupt transportieren und lagern könnt!


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