Nach nur einer einzigen Staffel endete das Suits-Spin-off Suits LA abrupt. Stephen Amell sieht den Grund für die Absetzung bei sich.
Der Arrow-Star spielte in der kurzlebigen Serie Ted Black, einen Anwalt und alten Freund von Suits-Figur Harvey Specter (gespielt von Gabriel Macht). Im Gespräch mit Michael Rosenbaum für dessen Podcast Inside of You with Michael Rosenbaum erklärte Amell, die Serie zum Fehler.
“Alles, was nicht zu deinen Konditionen endet, ist ein Fehler.” Ihm zufolge sei die Serie einfach nicht gut genug gewesen, um mehrere Staffeln durchhalten zu können. Dafür sucht er die Schuld auch bei sich. “Am Ende liegt die Schuld wohl bei mir.”
Diese führte Amell dahingehend aus, dass, ganz gleich welche Probleme die Serie gehabt habe und die hätte sie wohl gehabt, es seine Aufgabe gewesen sein, diese Probleme zu lösen, für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen und über die Probleme mit einer bestimmten Art von Leistung oder dergleichen hinwegzuschauspielern, damit sie nicht länger auffallen. “Weil man etwas tun muss, das wie ein Magnet wirkt, das charismatisch ist, das diese Probleme richtet. Und das habe ich nicht getan.”
Stephen Amell führte darüber hinaus jedoch auch aus, dass Serienschöpfer Aaron Korsh einst ebenfalls an der Serie gezweifelt habe. Noch während er den Piloten geschnitten habe, hätte Korsh angemerkt, dass er sich nicht sicher sei, ob das funktionieren werde.
Am Ende schienen die Zweifel berechtigt, ganz gleich, wer nun tatsächlich die Schuld trägt. Manch ein Fan sieht sie auch in dem kläglichen Versuch, noch einmal auf den Hype aufzuspringen, da sich Suits zum damaligen Zeitpunkt im Streaming unglaublich gut schlug. Doch nicht alles, was einst erfolgreich war und gerade noch einmal einen Hype erlebt, scheint auch wirklich mit einem Revival oder Reboot bedacht werden zu müssen.
Ob Stephen Amell mit seiner Baywatch-Serie mehr Erfolg haben wird, wird sich erst noch zeigen, doch ganz offenbar scheint er aus dem Fehlschlag von Suits LA zumindest seine Lehren gezogen zu haben.