Weniger als 48 Stunden vor Event-Beginn veröffentlichte der britische Convention-Veranstalter Starfury ein drastisches Statement: Die Star Wars-Convention Invasion ist abgesagt.
Am Wochenende hätte die Starfury Invasion eigentlich im britischen Birmingham stattfinden sollen. Auf der Gästeliste standen unter anderem Top-Namen wie Rogue One-Star Felicity Jones und Sequels-Star John Boyega. Auch Denise Gough und Genevieve O’Reilly (beide Andor) hatten ihr Kommen bestätigt.
Auf Facebook schreibt der Veranstalter Sean Harry, dass eine Kombination aus bedeutenden und unvorhersehbaren Änderungen bedeuteten, dass man das Event nicht mehr wie angepriesen stattfinden lassen konnte. Gesundheitliche Probleme spielen wohl zudem eine Rolle.
Ganz so plötzlich scheinen die Probleme allerdings nicht aufgetreten zu sein. Denn im Eingangsabsatz lässt der Veranstalter wissen: Über die vergangenen Wochen hinweg hätte er versucht, eine Möglichkeit zu finden, die Invasion wie geplant stattfinden zu lassen. Bis zur Absage hätte er sich hoffnungsvoll gegeben.
Auf die konkreten Probleme geht der Veranstalter dabei nicht ein. Lediglich heißt es, dass die Tickets auf ein anderes Event übertragen werden können bzw. die Rückerstattungen in Kürze stattfinden.
Fans reagieren auf Starfury Invasion-Absage
Die Entrüstung ist natürlich groß. Star Wars-Fans reagieren auf die kurzfristige Absage des Events und sind nicht nur enttäuscht, sondern auch entsetzt und wütend. Zwar wird eine Erstattung gekaufter Tickets versprochen und auch die Buchungen im Hilton Metropole in Birmingham sollen rückabgewickelt werden, doch viele bleiben dennoch auf teils Hunderten von Euros an Kosten sitzen.
So hat nicht jeder über den Con-Tarif im Hilton gebucht und nicht jeder kann das Hotel (so kurzfristig) stornieren. Hinzu kommt, dass zwar ein großer Teil der Fans aus dem Vereinigten Königreich anreist, doch auch die können sich teilweise die Kosten für ihre Anreise nicht mehr erstatten lassen. Für alle, die aus dem Ausland kommen und mit dem Fleiger anreisen, fällt die ganze Sache natürlich ganz gewiss nicht minder drastisch aus.
Elite Signatures reagiert
Wie bei vielen Events heutzutage war es auch bei der Starfury Invasion möglich, Autogramme auch dann zu bestellen, wenn man selbst nicht vor Ort sein kann. Elite Signatures war in diesem Fall dafür zuständig und man reagierte sofort, obwohl man von der Situation offenbar ebenfalls überrumpelt wurde.
John Boyega hat einem Post zufolge bereits zugestimmt, die bestellten Autogramme zu schreiben, wenn auch erst im August. Derzeit hofft man darauf, eine ähnliche Einigung mit Felicity Jones erzielen zu können.
Solltet ihr Autogramme bestellt haben und die Sache entsprechend weiterverfolgen möchten, empfiehlt es sich, Elite Signatures auf Facebook zu folgen.












