
Während die einen auf Star Trek: Legacy warten, überrascht nun ein völlig neues Projekt – Star Trek: United.
Star Trek: Strange New Worlds endet nach Staffel 5, Starfleet Academy geht als nächstes Kapitel an den Start. Und während die einen auf eine Fortsetzung von Star Trek: Picard in Form von Star Trek: Legacy hoffen, bahnt sich ein weiteres Projekt an.
Wie TrekMovie berichtet, widmet sich Scott Bakula einer neuen Serie, die sich seinem Charakter Jonathan Archer verschreibt. Daran arbeitet Bakula gemeinsam mit Enterprise-Produzent Michael Sussman, mit dem TrekMovie während der STLV: Trek to Vegas sprechen konnte.
Laut Sussman entstand die Idee, Archer zurückzubringen, als bei Paramount+ Star Trek: Picard noch aktuell war. Wie Sussman erklärt, hätte er damals Bakula in einer E-Mail scherzhaft gefragt, wie lange es wohl noch dauern würde, bis man Star Trek: Archer sehen würde. Auf die Idee sprang Bakula direkt an.
Sussman zufolge sei sie aus einer Grafik entstanden, die man sowohl in der Folge In A Mirror Darkly Part II als auch im Finale der Serie sehe. Diese Grafik veranschauliche, wer Jonathan Archer sei und man dürfe nicht vergessen, dass Archer eines Tages als Admiral in Rente gegangen sei und daraufhin die Sternenflotte verlassen habe. Stattdessen sei er in die Politik gegangen und hätte später das Amt des Präsidenten der Vereinten Föderation der Planeten bekleidet.
Auf eben jenem Werdegang würde die neue Serie aufbauen, die eben den Titel Star Trek: United tragen würde. Sussman beschreibt diese als Polit-Thriller und Familiendrama, angesiedelt in der chaotischen Zeit, die die Föderation geprägt hat.
“Wir drehten 98 Stunden von Enterprise und ich denke, dass er das Gefühl hatte, den Charakter wirklich ergründet zu haben, doch das sei eine andere Richtung gewesen, in die Archer sich hätte entwickeln können. Und ich denke, das ist es, was ihn begeistert hat.”
Laut Sussman handle es sich bei Star Trek: United um eine reifere Serie: “Eine meiner Bestrebungen wäre es, dass die Serie für Star Trek tun könnte, was Andor für Star Wars tat. Es ist eine Serie, im Rahmen derer man erwachsenere Geschichte über Erwachsene erzählt und das auf sehr geerdete, realistische Weise.”
Wenngleich ungewiss ist ob und wann aus der Serie tatsächlich etwas wird, so bestätigte Sussman, dass er die Idee immerhin bereits bei Alex Kurtzmans Produktionsunternehmen Secret Hideout vorgetragen hatte. Es hätte sich zwar nicht um einen vollumfänglichen Serienpitch gehandelt, aber immerhin über einen groben Überblick über das, was man araus machen könne. Selbst an einem nachfolgenden Pitch für eine Pilotgeschichte, Charakterentwicklungen und Episoden hätte er gearbeitet.
Doch was ist dann geschehen? Bislang hat die Serie kein grünes Licht, auch, weil man bei Paramount entschied, das Streamingbudget herabzusetzen. Obwohl man dort grundlegend begeistert von der Idee gewesen wäre, hätte man sich also dagegen entschieden.
Ganz gestorben ist die Hoffnung auf das Format allerdings noch nicht. Bekanntermaßen hat Skydance nun Paramount übernommen, was dazu führen könnte, dass die Serienstrategie grundlegend überarbeitet und einer eben solchen Idee wie Star Trek: United eine Chance gegeben wird.
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