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Interview: Andy de la Tour | Rogue One: A Star Wars Story [DEUTSCH]

Während der Noris Force Con 7 hatte ich die Gelegenheit mit Andy de la Tour über seine Arbeit an Rogue One: A Star Wars Story zu sprechen. Auch über seinen Auftritt in The Bad Batch und sein Fehlen in der Star Wars-Serie Andor redeten wir während dieses Interviews.

Die englischsprachige Version dieses Interviews findet ihr HIER.

 

Wie geht es dir? Gefällt dir das Event?

Es gefällt mir sehr. Ich bin so beeindruckt von all den Leuten hier und all denen, die Kostüme haben und sich als Charaktere aus Star Wars verkleiden. Ich bin davon schwer beeindruckt. Es macht Spaß, sehr viel Spaß!

In der heutigen Welt dreht sich in der Filmbranche ja viel um das Thema Geheimhaltung. Wie viel wusstest du über den Film und deinen Charakter, bevor du dich Rogue One angeschlossen hast?

Nun, eigentlich hatte man mir einen anderen Charakter angeboten. Mir wurde ein bestimmter Charakter präsentiert und dann änderten sie ihre Meinung und boten mir den Charakter an, den ich tatsächlich spielte. Ich stieß also ziemlich spät dazu, wusste aber nichts über [den Film]. Ich hatte keine Ahnung von der Handlung, ich hatte nicht das gesamte Drehbuch vorliegen, ich entdeckte den Charakter nach und nach. Also ja, es gibt sehr viel Geheimhaltung, aber als der Dreh begann, lernte ich den Regisseur kennen und alle waren unglaublich nett. Und mir wurde dann schnell klar, um was es geht.

Magst du diese Geheimhaltung oder eher nicht?

Nun, ich verstehe sie im Falle von Star Wars. Diese Geheimhaltung wird heutzutage aber bei so vielen Projekten genutzt, auch im Fernsehen, und das unnötiger Weise. Bei Star Wars wollen sie natürlich die Handlung geheim halten.

Rogue One war der erste Live-Action-Film außerhalb der Skywalker-Saga. Waren die Erwartungen irgendwie anders und welche Erwartungen hattest du und hatten die anderen, die an dem Film beteiligt waren?

Was wir ziemlich spannend fanden, war dass wir einen Film drehten, dessen Handlung direkt vor der Handlung des original Star Wars-Films endet. Das war ziemlich spannend, weil wir natürlich aus Kontinuitätsgründen alle genau so aussehen mussten, wie die Charaktere, die wir spielten. Das war ziemlich interessant.

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Ja, ich denke, es war ziemlich interessant, alles und jeden in die 70er Jahre zurückzuversetzen. Wie war das für dich? Wie hast du das am Set wahrgenommen?

Das war unglaublich, aber ich weiß nicht, ob ihr um die besondere Sache wisst, die es zu der Szene zu wissen gibt, in der ich zu sehen war. Es gab da Peter Cushing, der im original Star Wars-Film zu sehen war und der natürlich vor vielen Jahren verstarb. Also spielte dieser sehr, sehr gute Schauspieler namens Guy Henry Peter Cushing und mithilfe all der Computertechnik konnten sie sein Gesicht verändern. Natürlich weißt du darüber Bescheid!

Ja, es ist großartig.

Ja, es ist großartig. Und als ich den Film das erste Mal sah, als ich ins Kino ging und dann die Szene kam, sah ich mich mit Peter Cushing reden. Das war sehr, sehr merkwürdig. Das war sehr außergewöhnlich. Wirklich.

Du hattest auch einen Gastauftritt in der Animationsserie The Bad Batch.

Ja, es handelte sich um eine Episode.

Wie war das und wie kam es dazu?

Um ehrlich zu sein, weiß ich es nicht wirklich. Ich erklärte mich einfach bereit dazu. Ich ging in ein Studio in London, wo ich die Zeilen einsprach, aber ich sprach mit Leuten in San Francisco. Alles, was ich wusste, war, dass ich diese eine Szene hatte und diese Zeilen. Ich sprach meinen Text ein und das war es. Das war alles, was ich tat.

Hast du die Folge jemals gesehen?

Nein, ich habe die Episode nie gesehen. Ich war dabei, aber ich habe sie nie gesehen.

Der Erfolg von Rogue One führte zur Prequelserie Andor. Wie kam es dazu, dass du nicht dabei warst? Haben sie dich nicht gefragt?

Nein, sie haben nie gefragt. Wenn sie gefragt hätten, wäre ich sicherlich dabei gewesen. Ich war ziemlich enttäuscht.

Also hättest du dich, deinen Charakter, durchaus in der Serie gesehen? Ich meine, die Serie dreht sich schließlich auch viel um das Imperium.

Ja. Ich weiß, ich weiß. Wieso haben sie meinen Charakter nicht eingebracht? Ich weiß es nicht. Es war enttäuschend.

Wie war es für dich zu einem Zeitpunkt ins Star Wars-Universum einzusteigen, zu dem niemand wirklich wusste, in welche Richtung es sich entwickeln würde? Mit Episode VII begab man sich natürlich in die Zukunft, aber mit Rogue One ging es wieder zurück. Wie war es, in dieser Ära einzusteigen?

Um ehrlich zu sein, hat mich das nicht wirklich berührt. Wenn man den Film dreht, denkt man nicht wirklich darüber nach und ich bin auch nicht ganz so sehr mit dem Star Wars-Universum vertraut. Ich fürchte, es hat mich nicht ganz so abgeholt.

Wie ist es dann jetzt auf Conventions zugegen zu sein, all die Fans zu treffen?

Das ist außergewöhnlich. Es erinnert mich direkt an damals. Das ist schon einige Jahre her. Wir drehten den Film längst ab, man vergisst es und plötzlich sitzt man auf einer Convention. Das ist meine erste Convention seit fünf Jahren. Man kehrt zurück in die Convention-Szene und wird direkt wieder daran erinnert, dass Star Wars genau diese Art von Unterstützung erfährt.

Würdest du also gerne wieder ins Star Wars-Universum zurückkehren, wenn man dir eine Rolle anbieten würde, auch wenn das mit Andor nicht geklappt hat?

Zweifellos. Ich wäre [wieder dabei]. Wenn du sie siehst, sag es ihnen.

Star Wars ist natürlich ein großes Universum, aber gibt es noch andere Franchises, in denen du gerne mitspielen würdest?

Nun, ich arbeite als Schauspieler und man hat nicht besonders viel Auswahl. Es wäre schön. Ich wäre glücklich, wenn ich mich einem anderen großen Projekt anschließen dürfte. Bislang ist dieser Fall für mich nicht eingetreten, aber es wäre großartig.

Die Daumen sind gedrückt.

Ja.

Vielen Dank, dass du dir für dieses Interview Zeit genommen hast.

Danke dir. Es war mir ein Vergnügen.

Quelle: 

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