Darth Vader spinnt seine Intrigen weiter und lehnt sich sowohl gegen den Imperator als auch das Imperium auf.
Vader setzt seine eigene Rebellion fort. Er legt sich mit den Imperialen Befehlsgebern an und auch mit dem Imperator selbst (wenngleich dieser in diesem Comic selbst nicht in Erscheinung tritt).
Ein weiteres Mal spielt Doctor Aphra mit ihrem Killer-Droiden-Team hier eine enorm große Rolle. Im Auftrag Vaders agiert sie aus dem Untergrund gegen das Imperium und spielt somit direkt Vader in die Hände. Doch Vader steht unter Beobachtung und es fällt ihm immer schwerer, seine eigenen Pläne zu verfolgen, ohne aufzufliegen.
Meine Meinung zu Star Wars #10 – Darth Vader: Schatten und Geheimnisse
Der Einstieg in diesen Comic fiel mir ziemlich schwer, was insbesondere an den harten Cuts lag, die es gerade zu Beginn der Geschichte gab. Hier fehlte mir irgendwie der rote Faden und auch die Möglichkeit, elegant in dieses neue Kapitel einzusteigen. Tatsächlich ziehen sich diese harten Cuts auch eine ganze Weile hin, ehe die Geschichte weniger holprig von statten geht.
Wenngleich Darth Vader: Schatten und Geheimnisse ein neues Kapitel innerhalb des übergreifenden Story-Arcs darstellt und impliziert wird, dass es sich um eine relativ abgeschlossene Handlung handelt, ist der Comic ohne das Vorwissen aus den vorangegangen Teilen nicht lesbar, jedenfalls nicht, wenn man begreifen möchte, weshalb Aphra und Vader gemeinsame Sache machen und weshalb Vader gegen den Imperator und weite Teile des Imperiums agiert.
Was ich als positiv empfand, war der Umstand, dass in einem Gespräch erwähnt wird, welch brillante Köpfe gestorben sind, als der Todesstern explodierte. Nun mag man natürlich bedenken, dass es sich hierbei zumindest in Teilen um Schurken handelte, allerdings wird das Ereignis endlich auch einmal vermenschlicht – es wurde nicht einfach nur eine Kugel gesprengt, sondern es sind Menschen gestorben.
Leider wird Vader allerdings weiterhin als ziemlich unfähig dargestellt, im Prinzip von allen anderen fortwährend beaufsichtigt, abgetan und bevormundet. Einer der gefürchtetsten Schurken der Science-Fiction verkommt somit zu einer Gestalt, die in meinem Kopf einem bockigen Kind, das sich gegen die Erwachsenen auflehnt, gar nicht unähnlich ist – und das ist Vader absolut unwürdig, bedenkt man, dass auch Anakin am Ende weit über diese kindlichen oder jugendlichen Auflehnungen hinausgewachsen ist.
Zu Stirnrunzeln führte bei mir außerdem der Kommentar, Vader stecke gerade in einer schwierigen Übergangsphase. Das lässt es beinahe so klingen, als wäre er gerade erst Vader geworden – ist zu diesem Zeitpunkt aber schon seit fast 20 Jahren Vader. Hä?
2 von 5 Sterne
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