Kyle Soller - Star Wars: Andor - Comic Con Stuttgart 2025

Mit Kyle Soller hatte die Comic Con Stuttgart 2025 einen der Stars aus Andor geladen und der wusste in seinem Panel am Samstag einiges zu berichten.

So sprach er natürlich etwa ausführlich über den Werdegang von Syril Karn, der zwar als Schurke eingeordnet werden kann, in gewisser Weise aber auch ein Opfer ist. Zum einen hätte er es nie leicht im Leben gehabt, wenn man auch bedenkt, wie seine Mutter mit ihm umgeht, und so wollte er natürlich aus seinem Alltag ausbrechen. Doch selbst als er sich damit profilieren will, indem er Jagd auf Cassian Andor macht, werden ihm nur Steine in den Weg gelegt und er wird von allen Parteien im Prinzip nur ausgenutzt und ausgespielt.

Kyle Soller - Star Wars: Andor - Comic Con Stuttgart 2025

Als Cassian ihn auf Ghorman (verständlicherweise) nicht einmal erkannt und nur gefragt habe, wer er eigentlich sei, sei dies für Syril das Ende gewesen. Selbst wenn er nicht getötet worden wäre, hätte ihn dies schlichtweg vernichtet.

Ein Fan wollte wissen, was Syril wohl getan hätte, hätte er das Ghorman-Massaker überlebt. Darauf antwortete Kyle Soller, dass er sich wohl auf irgendeinen entlegenen Planeten zurückgezogen hätte, fernab jeglicher Menschen, um Tiere zu hüten, die blaue Milch für sein Müsli geben würden.

Kyle Soller - Star Wars: Andor - Comic Con Stuttgart 2025

Zu den Episoden, die das Ghorman-Massaker behandeln, merkte Soller übrigens an, dass diese ganz besonders intensiv gewesen seien. Regisseur Janus Metz hätte Erfahrung als Filmemacher und hinsichtlich Reportagen in Kriegsgebieten und eben diese Erfahrung habe die Wirren und das Chaos des Massakers beeinflusst. Er selbst habe zwar zum Glück keine Erfahrung mit dem Krieg, doch soweit er es nachvollziehen könne, hätten sich die entsprechenden Szenen angefühlt, wie man sich Krieg vorstelle.

Danach gefragt, weshalb Syril noch einmal zurückgekehrt sei, statt zu fliehen, erklärte er, dass die Sicherheit auch nur vermeintlich gewesen wäre. Syril hätte verstanden wie das Imperium funktioniert und dass er dem System nicht entkommen könne. Dass man ihn lediglich als Schachfigur genutz habe, sei in diesem Moment ebenfalls über ihn hereingebrochen und so hätte er wohl den Drang verspürt, irgendetwas zu tun, statt sich einfach nur ein weiteres Mal ausgeliefert zu wissen.

Auf die Frage, ob er sich ein “Erinnerungsstück” vom Set mitgenommen habe, erklärte er, dass das bei einer Star Wars-Produktion gar unmöglich sei, weil alles streng überwacht werde. Besonders beeindruckt zeigte er sich jedoch von den Spinnen-Props, die seien richtig cool gewesen.

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Nicole Sälzle
Nicole Sälzle schreibt seit 2005 für Stargate-Project.de und legte damit den Grundstein für ihre Zukunft. Ihre jahrelange Erfahrung im redaktionellen Umfeld nutzte sie als Sprungbrett - erfolgreich. Mittlerweile schreibt die studierte Übersetzerin und Dolmetscherin für namhafte Newssites im Bereich Film & Serien. Unter dem Titel "Der Verlorene Sektor" bringt sie ihre eigene Sci-Fi-Romanreihe raus.

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