Die Comic Con Stuttgart 2025 brachte so manch ein Star Wars-Panel mit sich. Alistair Petrie bekannt aus Rogue One – A Star Wars Story und Andor stand am Samstag und am Sonntag auf der Bühne und beantwortete die Fragen der Fans.
In seinen Panels sprach er natürlich überwiegend über Star Wars, eine mögliche Rückkehr ins Star Wars-Universum und auch seine anderen Projekte.

Sein Auftritt in Rogue One: A Star Wars Story* hätte ihm schon große Freude bereitet, insbesondere, weil er sozusagen in der Zeit zurückreisen durfte, um genau die Epoche im Star Wars-Universum zu erleben, mit der für ihn selbst alles begonnen hatte. Schließlich sei er ein großer Fan des Auftakts gewesen.
Sein Kostüm als General Draven hätte ihm natürlich sehr dabei geholfen, sich in den Charakter hineinzuversetzen, für den er sich auch eine umfassende Hintergrundgeschichte überlegt habe, um ihm mehr Tiefe zu geben. Sein Kostüm in Andor Staffel 2 sei übrigens dasselbe gewesen, das er auch in Rogue One getragen hätte. Das sei einerseits cool gewesen, andererseits hätte es ihn aber zunächst auch besorgt: Ob er nach 10 Jahren noch in das Kostüm von einst passte? Nicht nur er selbst, sondern auch Kostümdesigner Michael Wilkinson sei erstaunt gewesen. Also, ja, das Kostüm aus Andor Staffel 2 sei genau dasselbe Kostüm, das er schon in Rogue One getragen hatte, keine Neuanfertigung.
Dass er bei Andor dabei sein würde, das hatte man ihm übrigens schon sehr früh in Aussicht gestellt. Zum damaligen Zeitpunkt sei man allerdings noch von 5 Staffeln bzw. zumindest einem mehrjährigen Projekt ausgegangen. Dann hätte er lange nichts mehr gehört, ehe er erfahren habe, wie die Planänderung von statten gegangen sei.
So hätte Tony Gilroy eines Tages Lucasfilm-Präsendentin Kathleen Kennedy offenbart, wie er eine solche Serie anpacken würde und weshalb diese auf zwei Seasons ausgelegt sei. Wolle man das Material entsprechend umsetzen, würde es sich ohnehin niemand leisten können, das Serienvorhaben zu stemmen.
Schließlich scheint dies auch den Verantwortlichen bei Lucasfilm klar geworden zu sein und da hätte Gilroy den Zuschlag bekommen. Der hätte Alistair Petrie eines Tages auch mitgeteilt, dass er sich bei ihm melden würde und genau dieser Fall sei eines Tages eingetreten.

Petrie merkte auch an, dass es irgendwie ironisch sei, dass er rund 10 Jahre nach Rogue One mit Andor ins Star Wars-Universum zurückgekehrt sei und ebenfalls rund 10 Jahre später hätte er zwei weitere Seasons für The Night Manager gedreht. The Night Manager ist übrigens ebenfalls eine Serie, über die er sich sehr freut und er erklärte auch, dass man The Night Manager nicht noch einmal angefasst hätte, hätte man nicht wirklich eine sinn- und bedeutungsvolle Geschichte zu erzählen gehabt. Es wurde deutlich, dass er auf die kommenden The Night Manager-Folgen sehr stolz ist und sich sehr darauf freut, dass das Publikum diese zu sehen bekommt. Im Kern könne man – so viel wollte er verraten – ein großes Drama erwarten, das Shakespeare entlehnt sei.
The Night Manager Staffel 1 nachholen*
Auch wenn sich dies schwierig gestalten dürfte, hätte er übrigens nichts gegen eine weitere Rückkehr in die Welt von Star Wars einzuwenden. Auf die Frage eines Fans hin, ob er eine romantische Beziehung zwischen seinem General Draven und Genevieve O’Reillys Mon Mothma sehe oder sich vorstellen könne, sagte er, dass er sich das definitiv vorstellen könne. Er merkte auch an, dass er und O’Reilly sehr gut befreundet seien und er jede Möglichkeit schätzen würde, wieder mit ihr zusammenarbeiten zu können, da sie eine wundervolle Person und eine großartige Schauspielerin sei. Aber um auf die Frage einzugehen, entwickelte er spontan auf der Bühne direkt den groben Entwurf für eine neue Serie – eine Rom-Com natürlich – in deren Mittelpunkt Draven und Mon Mothma stünden. Dass das das Publikum äußerst unterhaltsam fand, versteht sich natürlich von selbst.

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